Fragen & Antworten

Hier erhalten Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen.

Fragen zu STURMFREI®

Als Brustgeschirre werden landläufig alle Hundegeschirre bezeichnet, die dafür konstruiert worden sind, die Leine am Rücken des Hundes zu befestigen.

Diese Konstruktion kommt aus der Nutztierhaltung (z.B. Schlittenhunde, Jagdhunde) und soll den Zugdrang des Hundes (Lasten ziehen, Schnüffeln, Suchen) erhöhen.

Das funktioniert aufgrund eines biologisch angelegten Reflexes: Wird ein Lebewesen am Rücken nach hinten gezogen, reagiert es mit Bewegung nach vorne.

Bei Hunden wurde diese Eigenschaft über Züchtungen der letzten Jahrhunderte genutzt, um gewisse Eigenschaften zu verstärken und zu nutzen (Rassen, die besonders Kaninchen interessiert sind, Rassen, die besonders gerne rennen, Rassen, die besonders stark schützen/herden). Es gibt im Groben zwei Arten von Brustgeschirren:

Brustgeschirr mit einem Vordergurt, der über den Schultern liegt: Hier führt das Einklicken der Leine am Rücken dazu, dass der Hund nach vorne stürmt und gleichzeitig einen Druck auf den Schultern verspürt (Signal zum Stehen bleiben). Der Hund ist einem ständigen Hin- und Her unterworfen. Ist das nach vorne Preschen des Hundes nicht besonders stark, dann kann der Vordergurt zum Abbremsen führen und der Eindruck entstehen, dass es der Vordergurt wäre, der den Hund abbremst. Dabei wird ausgeblendet, dass das Einhaken des Karabiners am Rücken den Zug verstärkt.

Brustgeschirr mit zwei Vordergurten, die rechts und links am Hals entlang laufen (Y-Geschirr): Hier führt das Einklicken der Leine zu besonders starkem Zug. Ohne Vordergurt, der über den Schultern verläuft, gibt
es kein Abbremsen. Diese Geschirre werden bevorzugt im Hundesport (Mantrailing, Fährtensuche, Schlittenhunde, Dog Scooting) genutzt, da der Hund damit „frei“ ziehen kann. Sie sind auch das beliebteste Geschirr derzeit bei Hundebesitzern, die das Ziehen eigentlich verhindern wollen. Nutzen Sie ein Zuggeschirr/Brustgeschirr, dann achten Sie darauf, dass kein Gewicht sich gegen die Schultern drückt, wenn der Hund zieht. Es gibt auch Y-Geschirre, die vorne große Materialflächen haben, die die Schultern behindern.

Halsband

Das Halsband gibt es grob in zwei Formen. Das Halsband, das bei Zug auf die entgegengesetzte Seite des Halses drückt und Würgehalsbänder: Dabei wird der ganze Hals des Hundes umschlossen und der Hund gewürgt. Einige Retrieverleinen folgen genau diesem Prinzip. Das Halsband kommt aus der klassischen Erziehung. Es wird dazu genutzt, den Hund zu steuern. Heißt beispielsweise: Ist ein Hund an einer Stelle interessiert (Schnüffeln), dann wird mittels Halsband ein negativer Reiz gesetzt (Würgen, fester Druck auf Halsweichteile). Die Zielsetzung der Handlung ist, dass der Hund dem Reiz nicht mehr nachgeht, da die Bedrohung, die er empfindet größer ist als der Gewinn, den er hat, wenn er dem Reiz nachgeht. Die meisten leinenaggressiven Hunde tragen Halsband.

STURMFREI®

Das STURMFREI® ist ein Vorderführgeschirr. Das heißt, es ist ausschließlich für die Führung von vorne konzipiert. Das STURMFREI® Saver hat auch einen Ring am Rücken, der aber ausschließlich dazu gedacht ist, genutzt zu werden, wenn der Hund nach hinten geht (um ihn damit nach vorne zu provozieren).

Der Hund wird ausschließlich vorne geführt. Der Vordergurt liegt locker auf den Schultern. Bei Zug auf die Leine drückt der Vordergurt von rechts nach links (wenn Sie links stehen) gegen das Schulterblatt und schafft eine Drehung des Hundes. Seine Aufmerksamkeit wird zur Seite gelenkt und zum Halter. Relevant neben der Führung von vorne ist die Höhe des Vordergurts: Der Vordergurt sollte nicht gegen Halsweichteile drücken oder zu niedrig sitzen
(Oberschenkel), sondern nur auf die Schulter drücken bei Zug. Dieser Bereich ist kein Bereich, den der Hund als bedrohlich empfindet (Halsband) und führt daher bei Reizunterbrechung mit STURMFREI® nicht zur stärkeren Eskalation. Der Hund wendet sich zur Halterin oder bleibt Stehen. Ist seine Erregung sehr groß, dann muss er aktiv „gedreht“ werden und ein Training stattfinden. Eine Verstärkung des Zugdrangs durch Oppositionsreflex (Brustgeschirre) oder Bedrohung (Halsband) findet nicht statt. Hundekontakt zwischen STURMFREI® Trägern funktioniert bei entsprechender Sozialisation problemlos, da es keine stressverstärkenden Trigger gibt oder Signale, die auf Gefahr deuten. Der Hund kann weggedreht werden und es kommt nicht zu Konflikten.    

Zuggeschirre: Alle Hundegeschirre, an denen der Hund von hinten geführt wird (Leine wird am Rücken eingehakt). Die besten Zuggeschirre sind Brustgeschirre, bei denen der Vordergurt links und rechts seitig am Hals des Hundes verläuft (Y-Geschirre ohne zusätzlichem Material vorne auf den Schultern). Abzuraten ist von Zuggeschirren, die einen Vordergurt haben, der auf den Schultern liegt.

Anti-Zug-Geschirre: Hundegeschirre an denen der Hund vorne im Bereich seines "Dekolleté" geführt und der Vordergurt locker auf den Schultern liegt. Diese lösen keine Hatz aus und bremsen ihn seitlich auf Schulterhöhe ab bei Zug. Die Kommunikation ist vereinfacht, der Hund "folgt" der Leine. Diese Geschirre nennt man auch No-Pull-Geschirre, Front-Geschirre, Bei Fuß Geschirre.

Sie werden bei Recherchen im Internet feststellen, dass auch Zug-Geschirre/Brustgeschirre von größeren Herstellern als Anti-Zieh-Geschirre bezeichnet werden. Dies passiert, um den Absatz zu erhöhen und hat keine wissenschaftliche Substanz.

STURMFREI® und STURMFREI® Saver sind als Patent geschützt.
Dieser Schutz basiert auf der einzigartigen Funktionalität des Geschirrs. Am STURMFREI® (Saver) führen Sie den Hund von vorne, bremsen ihn auf Schulterhöhe aus, wenn Spannung auf die Leine kommt. Es gibt keine Schlinge am Hals oder einen Zug von hinten, der den Hund nach vorne provoziert. Sie können den Vordergurt in der Höhe anpassen.

Materialstärken und Breiten sind ausgewählt gemäß der Körperkraft und -Reaktionen der verschiedenen Hunderassen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern verwenden wir hochqualitative Materialien in der Verarbeitung.

Wenn Sie derzeit ein Brustgeschirr nutzen, dann können Sie bereits damit testen, wie der Hund auf die Führung von vorne reagiert (auch wenn keine Abbremsung über die Schultern damit erfolgt). Befestigen Sie die Leine vorne am Hund und beobachten Sie ihn. Wie verhält er sich in dem Augenblick, wenn Spannung auf die Leine kommt? Ist sein Verhalten anders als zuvor? Drückt er sich in der gleichen Intensität nach vorne weg wie zuvor? Hechelt er? Läuft er aufrechter als zuvor? Ist er leichter zu Ihnen zu führen? Durch dieses Testen können Sie einen Eindruck davon bekommen, wie er sich später mit STURMFREI® verhält (dann mit zusätzlicher Abbremsung auf Schulterhöhe). Testen Sie diese Führung über 1-2 Spaziergänge und achten Sie auf Unterschiede.

Die meisten unserer Kunden haben „Ausnahmehunde“. Denn Sie folgen in der Regel erstmal dem klassischen Weg der Hundeerziehung und machen häufig die Erfahrung, dass der Zustand nicht besser wird oder sich gar verschlimmert.

Die Führung von vorne ist bei größeren Tieren wie Pferden, Eseln oder Alpakas Standard, da diese durch Führung am Rücken nicht zu halten wären und kräftemäßig dem Menschen überlegen sind (daher auch ein Halsband nicht tolerieren würden).

Viele unserer Kunden sind regelrechte Hundenexperten, da sie seit Jahren Lösungen suchen für das immense Zugverhalten.

Die Führung von vorne ist grundsätzlich die für den Hund verständlichste und angenehmste Art der Führung. Auch bei Härtefällen sind durch Training mit STURMFREI® Erfolge zu verzeichnen, die an Halsband oder Brustgeschirr unvorstellbar waren.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Hunde lernen und warum es zu Problemen an der Leine kommt, können Sie die Seite www.was-hundetrainer-nicht-lernen.de besuchen.

Ja, es befindet sich hinten ein Kletterkarabiner, durch den Sie die Leine ziehen können und sie vorne befestigen. Sie können Sie links oder rechts am Hund entlang laufen lassen. Es ist jedoch sinnvoll in den ersten Tagen den Hund an einer kürzeren Leine zu führen, damit die Leine horizontal von rechts nach links verläuft (wenn sie links laufen) bei Zug. In dem Fall, bekommt der Hund die neue Einwirkung am besten mit und wird darauf aufmerksam. Wenn Sie den Hund aus einer Reizsichtung rausdrehen, dann funktioniert das am besten, wenn Sie ihm dafür einen positiven Reiz als Alternative anbieten. Das kann ein Leckerli sein, aber auch andere Dinge, die Freude auslösen. Streicheln,
Lachen, Hüpfen, Kuschelkommunikation begeistern Hunde wie auch Kinder. Sie führen zu einer inneren Entspannung und Aufmerksamkeitzuwendung.

Ja. Überlegen Sie zunächst, ob Sie möchten, dass der Hund zieht oder nicht. Wenn Sie möchten, dass der Hund zieht, dann nutzen Sie ein Y-Brustgeschirr. Wenn Sie möchten, dass der Hunde NICHT zieht, dann nutzen Sie das STURMFREI®.

Bitte ermöglichen Sie ihrem Hund auch genug Abstand von dem sich drehenden Vorderrad. Die rasante und nicht kontrollierbare Bewegung des Vorderrads kann im Hund Stress auslösen. Fahren Sie dort mit Leine, wo Leinenpflicht herrscht, da andere Hunde auf einen „rasenden“ Hund mit Verwirrung/Aggression reagieren können und an der Leine keine Möglichkeit besteht, dass ihr Hund die Situation über Körpersprache deeskalieren kann. Bei Sichtung eines freilaufenden Hundes ist immer ein Ableinen (Leine fallen lassen) sinnvoll.

Sie sollten Ihren Hund von Beginn von vorne führen, damit gewisse negative Effekte wie gelernte Reiz-Reaktion-Ketten nicht erst eintreten.

Bitte bedenken Sie aber auch: Junge Hunde benötigen den Kontakt zu Hunden verschiedener Größen und Rassen, damit sie soziale Kompetenzen lernen. Sie erkunden die Welt zunächst und werden dadurch friedlicher und selbstsicherer. Das "Bei Fuß" sollte daher in den ersten Monaten nur z.B. dann geübt werden, wenn das "Toben" hinter dem Hund liegt. Also auf dem Rückweg. Permanentes Abrufen während des Tobens ergibt auch wenig Sinn, weil es sich abnutzt. Ist ihr Hund ausgepowert und fühlt sich von Ihnen verstanden, dann folgt er Ihnen mit der Zeit sowieso. Jagdhund Besitzern empfehlen wir den Tractive GPS.

Wir selbst bieten derzeit keine Seminare an, aber STURMFREI® ist mittlerweile vielen Hundetrainern ein Begriff. Fragen Sie einen Hundetrainer einfach, ob er die Führung von vorne kennt. Viele unserer Kunden kommen auf Empfehlung von Hundetrainern, Tierärzten oder Hundephysiologen.

Ja, das ist möglich.

Tipp: Stellen Sie ihrem Hund immer die gleiche Leinenlänge zur Verfügung abhängig davon, wo sie mit ihm Laufen. Hunde lernen wie groß der Radius ist, in dem sie sich frei bewegen können. Kommt es zu ständigen Veränderungen (plötzlich Verkürzen, plötzlich Verlängern) wird den Hund das motivieren immer wieder zu versuchen den Radius zu vergrößern. Er versucht dann herauszfinden, was er tun kann, um mehr Lauffreiheit zu haben. Insbesondere wenn die Leine lang ist und plötzlich kurz wird, weil ein anderer Hund kommt, kann das den Hund massiv verunsichern und eine kritische Situation hervorrufen.

Allgemeine Fragen

Alle Informationen zum Widerruf und Umtausch finden Sie hier.

Wenn Ihre Ware noch nicht versendet worden ist, dann ist das möglich. Schicken Sie uns dazu ein E-Mail an info@der-hundegefaehrte.de oder rufen Sie uns an. Eine Stornierung/Änderung der Bestellung vor Versendung können wir jedoch nicht garantieren, da es zu Überschneidungen kommen kann.

Die Größentabelle finden Sie unten auf der Seite "Die richtige Größe".

In der beiliegenden Broschüre, der Bestellbestätigungse-mail und in der Versande-mail finden Sie einen Link zur Anleitung zum Einstellen und Tipps für die ersten Schritte mit STURMFREI®,

Alle Informationen finden Sie dazu hier.

Derzeit ist STURMFREI® nur online verfügbar. Eine Einführung in den Einzelhandel ist Mitte 2023 geplant.

Über Klarna haben Sie die Möglichkeit auf Rechnung zu zahlen. Das gilt jedoch nur für einige europäische Länder (inkl. D). Wenn Sie z.B. aus der Schweiz bestellen, dann können Sie von einem EURO-Konto den Rechnungsbetrag per Vorkasse zahlen.

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Erleben Sie mit der Führung von vorne eine Veränderung der Verhaltensweise Ihres Hundes an der Leine.

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