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Ein junger Hund zeigt ein starkes biologisches Interesse an seiner Umwelt. Ähnlich wie ein Kind möchte er erkunden, interagieren, lernen und Reize aufnehmen. Andere Hunde, Menschen, Gerüche, Bewegungen und Gegenstände sind aus Sicht des Hundes relevant und sinnvoll. Dieses Verhalten ist kein Fehlverhalten, sondern biologisch angelegt und dient der Orientierung, sozialen Einordnung und in freier Natur dem Überleben. Entsprechend hat ein Hund zunächst kein intrinsisches Interesse daran, sich an einer Leine ruhig, gleichmäßig und am Menschen orientiert zu bewegen.
Durch diese Abfolge entsteht eine Reiz-Reaktions-Kette, die für den Hund logisch ist. Der Hund lernt, dass Leinenstraffung keinen Mehrwert bringt, weil sie nicht zum Ziel führt. Stattdessen lohnt es sich für ihn, langsamer zu werden und Orientierung am Menschen zu suchen. Das Signal „Aaaluh“ wird dabei zuverlässig mit Blickkontakt verknüpft. Auf dieser Basis lassen sich weitere Signale wie „Komm“, „Bleib“ oder „Sitz“ aufbauen, idealerweise ergänzt durch Handzeichen, da Hunde gestische Kommunikation deutlich schneller und stabiler verarbeiten als verbale Sprache.
Die Flexileine überzeugt viele Hundehalter:innen zunächst durch ihre Alltagstauglichkeit. Der Hund bleibt angeleint, während der Mensch situativ entscheidet, wie viel Bewegungsradius erlaubt ist. Gerade im Alltag wirkt die Flexileine wie ein Kompromiss zwischen Freiheit und Kontrolle. Besonders beim Spaziergang, in Parks oder auf offenen Wegen scheint die Rollleine dem Hund mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, ohne ihn abzuleinen.
Der Maulkorb für Hunde ist eines der meistdiskutierten und zugleich missverstandenen Themen im Hundebereich. Kaum ein anderes Hilfsmittel sorgt für so viele Meinungen, Bewertungen und Fehlannahmen. Viele Hundehalter:innen fragen sich:
Maulkorb ja oder nein? Wann ist ein Maulkorb notwendig? Wann schadet ein Maulkorb dem Hund?
Wenn man das erste Mal Rückwärtshusten hört, ist das zunächst verwirrend. Bei uns Menschen gibt es so etwas nicht – es klingt tatsächlich, als würde der Hund „in sich selbst“ husten. Besonders häufig tritt das bei Welpen und in der Junghundzeit auf. Für Ersthundebesitzer kann das ziemlich beängstigend sein: Erstickt der Hund etwa?